Im Spreewald ist die Gurken-Ernte gestartet - ein Markenzeichen der Region im Südosten Brandenburgs. Dafür ist viel Handarbeit nötig.
Am Nachmittag rollten die ersten sogenannten Gurkenflieger aufs Feld. Auf den langen Tragarmen der speziellen Erntefahrzeuge liegen dann Erntehelfer, die Einlege-Gurken vom Feld pflücken.
Der Spreewaldverein feierte den offiziellen Erntestart am Nachmittag auf einem Hof in der Gemeinde Steinreich (Kreis Dahme-Spreewald). Er baut nach Vereinsangaben als einziger Betrieb Spreewälder Gurken in Bio-Qualität an.
Spreewälder Gurken als Markenname geschützt
2025 wurden nach Angaben des Amts für Statistik Berlin-Brandenburg auf rund 580 Hektar Einlegegurken in Brandenburg angebaut - ein Anstieg von fast 16 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Erntemenge sei mit 39.400 Tonnen um 17 Prozent höher gewesen.
Die Spreewälder Gurken sind als Markenname seit 1999 innerhalb der Europäischen Union geschützt. Lediglich die Gurken aus dem Anbaugebiet des Spreewaldes dürfen unter diesem Namen verkauft werden.
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