Auf brandenburgischen Äckern wird wieder mehr Getreide angebaut - aber Landwirte entdecken zunehmend auch Eiweißpflanzen wie Erbsen, Lupinen und Sojabohnen. Das geht aus vorläufigen Zahlen zur Bodennutzung des Amts für Statistik Berlin-Brandenburg hervor.
Was legt beim Getreide zu, was verliert?
Der Anbau von Getreide stieg 2025 im Vergleich zum Vorjahr um rund 12.100 Hektar auf insgesamt 485.900 Hektar. Während Weizen zulegte (164.800 Hektar), schrumpfte beim Roggen der Anbau. Beim Hafer wuchs die Fläche um etwa ein Viertel und erreichte 19.400 Hektar.
2024 war der Getreideanbau in Brandenburg nach Angaben des Amts für Statistik insgesamt noch zurückgegangen. Inzwischen aber wächst auf der Hälfte der insgesamt 981.700 Hektar Ackerfläche wieder Getreide. Die anbaustärkste Kultur in Brandenburg ist mit 190.000 Hektar weiterhin Mais.