Brandenburgs Verkehrsminister Detlef Tabbert (BSW) unterstützt den Wunsch des Flugplatzes Neuhardenberg nach einer Nutzung größerer Flugzeuge. «Die Perspektive, Neuhardenberg für größere Flugzeuge zu öffnen, ist in vielfacher Hinsicht interessant», sagte er der Deutschen Presse-Agentur.
Der Sonderlandeplatz im Landkreis Märkisch-Oderland kämpft seit mehreren Jahren um eine Genehmigung für Starts und Landungen nach Instrumentenflugregeln. Das Verkehrsministerium unterstützt das Vorhaben. Da bisher nur Sichtflug möglich ist, landen große Flugzeuge dort nach Angaben des Airports nicht. Das Instrumentenflugverfahren ermöglicht Landungen bei jeder Witterung.
Es geht um mehrere Entwicklungschancen – etwa um eine Ansiedlung von Wartungskapazitäten für die gewerbliche Luftfahrt, die der Sonderlandeplatz anstrebt. Dies «hat das Potenzial für eine Stärkung der regionalen wirtschaftlichen Entwicklung», sagte Tabbert. Die Idee der Industrie- und Handelskammer (IHK) Ostbrandenburg, der Sonderlandeplatz Neuhardenberg könne ein Ausweichangebot für verspätete Flüge am BER sein, nehme er zudem gern auf und lasse sie prüfen. Die «Märkische Oderzeitung» berichtete zuvor darüber (Donnerstag/Print).