Knapp 50 Verbände und Gewerkschaften wenden sich mit einer gemeinsamen Erklärung gegen die AfD und dringen auf weitere staatliche Förderung zugunsten der Demokratie. Sie reagieren damit auf eine Große Anfrage der AfD im Landtag, in der diese nicht staatlichen Organisationen mit öffentlichen Fördermitteln «enge Verflechtungen» mit der Landesregierung unterstellt und strenge Kontrolle fordert. Zu den Unterzeichnern gehören der DGB, Umweltverbände, das Aktionsbündnis Brandenburg, der Verein Mehr Demokratie und der Frauenpolitische Rat.
Die Verbände befürchten ein Ende der Förderung, falls die AfD in Brandenburg an die Macht kommen würde. Deren Fraktion stellt eine weitere staatliche Förderung bestimmter Organisationen infrage. «Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, in welchem Umfang und nach welchen Kriterien das Land Brandenburg Nichtregierungsorganisationen finanziell unterstützt», heißt es in ihrer Großen Anfrage der Fraktion.