Für die Berechnung der Grundsteuer gelten seit Anfang des Jahres neue Regeln. Der aktuelle Wert von Immobilien und Grundstücken wird stärker als bisher berücksichtigt. Was heißt das für die Steuerzahler in Berlin? Finanzsenator Stefan Evers (CDU) zieht eine erste Zwischenbilanz:
Spült die Reform der Grundsteuer Berlin mehr Geld in die Kassen?
Das Ziel, Berlins Steuerzahler durch die Grundsteuerreform insgesamt nicht mehr zu belasten als vorher, ist aus Sicht der Finanzverwaltung erreicht. «Wir haben zur Reform der Grundsteuer immer gesagt: Das Wohnen soll im Durchschnitt nicht teurer werden», sagte Evers. Alle vorliegenden Zahlen zeigten, dass das Steueraufkommen auf dem bisherigen Niveau bleibe.
Das heißt, dass sich die Grundsteuer in vielen Fällen ändert, in manchen auch deutlich mehr gezahlt werden muss, in anderen einiges weniger - unterm Strich aber nimmt das Land Berlin 2025 etwa so viel Grundsteuer ein wie vor der Umsetzung der Reform.
So beliefen sich die Einnahmen aus der Grundsteuer, die Immobilien- und Grundstücksbesitzer bezahlen müssen, 2024 auf 870,5 Millionen Euro. Für 2025 sind 885,8 Millionen angesetzt, wobei die Finanzverwaltung davon ausgeht, dass der Betrag, der bis Ende des Jahres bei den Finanzämtern eingeht, darunter liegen wird - die Größenordnung ist also die gleiche.