Bundesbauministerin Klara Geywitz hat sich für eine Umgestaltung des Tempelhofer Felds ausgesprochen. Grünflächen müssten an den Klimawandel angepasst werden, sagte die SPD-Politikerin im «Tagesspiegel»-Interview. Ganz offensichtlich sei das Areal groß und es könnten dort viele Dinge umgesetzt werden. «Ob man diesen Platz nutzt, um die Wohnungsknappheit zu bekämpfen, müssen die Berliner entscheiden», betonte Geywitz. Auf dem Feld seien mehr Schatten und mehr Sitzmöglichkeiten sinnvoll, sagte Geywitz. «Dieses Feld zukunftsfähig zu machen, ist sinnvoll, egal ob man Wohnungen baut oder nicht», so die Ministerin.
Bei einem Volksentscheid 2014 hatte eine Mehrheit der Wählerinnen und Wähler dafür gestimmt, das Tempelhofer Feld nicht zu bebauen und stattdessen so zu belassen, wie es ist. Das ist auch in einem Gesetz festgelegt. Angesichts der Wohnungsknappheit in Berlin wird aber seit geraumer Zeit darüber diskutiert, ob das noch zeitgemäß ist und ob am Rand des Areals nicht Wohnungen gebaut werden sollten.