Das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) in Brandenburg warnt vor den Folgen möglicher Strafzölle von US-Präsident Donald Trump für die Europäische Union. «Als verantwortlicher Landespolitiker erwarte ich von der Bundesregierung, dass Deutschland und Europa einen überzeugenden Plan entwickeln, sollte Trump wie erwartet Strafzölle auf europäische Waren verhängen», teilte BSW-Landeschef Robert Crumbach mit. Mehr US-Flüssiggas oder US-Waffen zu kaufen, sei keine Strategie.
US-Präsident Donald Trump hatte Strafzölle für Waren aus China, Kanada und Mexiko angekündigt und auch der EU wegen des Handelsüberschusses von Ländern wie Deutschland damit gedroht. Die Zölle sind zwar kein direktes Thema für die Brandenburger Landespolitik. Ökonomen in Deutschland befürchten allerdings für den Fall von Zöllen auf EU-Waren durch die USA eine Verschärfung des Abschwungs der Industrie. Brandenburg bereitet derzeit den Doppelhaushalt für 2025/2026 unter schweren Rahmenbedingungen vor, weil die Steuereinnahmen nicht mehr so stark steigen wie bisher. Crumbach ist auch Finanzminister.