Die Initiatoren der beiden im Januar gestarteten Berliner Volksbegehren haben nach drei von vier Monaten Sammelphase erst einen geringen Teil der nötigen Unterschriften zusammen. Von ihrem Ziel, mit jeweils mehr als 170.000 Unterstützerunterschriften Volksentscheide anzustoßen, sind sie noch weit entfernt.
Das Bündnis «Berlin autofrei», das auf ein weitgehendes Autoverbot in der Innenstadt abzielt, gab bisher 46.200 Unterschriften beim Landeswahlamt ab, wie die Behörde mitteilte (Stand 2. April). Hinzu kämen Unterschriften, die direkt bei den Bezirken eingereicht wurden. 29.615 Unterschriften haben die Berliner Bezirkswahlämter bereits überprüft: 25.090 (84,7 Prozent) davon sind gültig.
Die Initiative «Volksbegehren Berlin werbefrei», die Beschränkungen für Außenwerbung fordert, gab bisher 13.964 Unterschriften beim Landeswahlamt ab. Auch hier kommt noch eine nicht genannte Zahl von Unterschriften hinzu, die bei den Bezirken direkt eingereicht wurden. Von den bisher geprüften 10.312 Unterschriften sind 8.778 (85,1 Prozent) gültig.