Der Berliner SPD-Spitzenkandidat Steffen Krach hat die geplante Kürzung des Wohngelds deutlich kritisiert. «Ich weiß, dass die finanziellen Spielräume des Bundes eng geworden sind. Als Sozialdemokrat werde ich aber nicht akzeptieren, wenn am Wohngeld gekürzt werden soll, während das Privileg eines Dienstwagens weiter mit Milliarden Euro subventioniert wird», sagte der SPD-Landeschef laut einer Mitteilung. Millionen von Menschen seien auf das Wohngeld angewiesen.
Bisherige Empfänger von Wohngeld müssen wegen der Sparpläne der Bundesregierung einem Bericht zufolge künftig mit Einbußen rechnen, einige könnten sogar leer ausgehen. «Die Kürzungen beim Wohngeld werden leider alle bisherigen Empfänger betreffen», sagte Bundesbauministerin Verena Hubertz kürzlich der «Rheinischen Post». «Ein Drittel der bisherigen Wohngeldhaushalte wird rausfallen. Ein Teil davon sind Menschen, die aufgrund ihres Einkommens bislang gerade so noch antragsberechtigt sind.» In bestehende Bescheide werde aber nicht eingegriffen.