Berlin will den Bestand an Wohnungen speziell für Landesbeschäftigte ausweiten. Momentan gebe es 5.500 davon; bis zum Jahr 2028 seien rund 1.000 weitere geplant, hieß es bei einem Besuch von Politikern in einem Projekt der landeseigenen Wohnungsgesellschaft Berlinovo und der Charité.
Finanzsenator Stefan Evers (CDU) und SPD-Fraktionschef Raed Saleh unterstrichen, dass derartige Angebote zusätzlich zu fairer Bezahlung und guten Arbeitsbedingungen essenziell seien im Wettbewerb um die besten Köpfe und um Fachkräfte. Schließlich sei bezahlbarer Wohnraum in der Stadt knapp. Daher genieße das Thema im Senat und in der Koalition hohe Priorität.
Sogenannte Werkswohnungen gibt es derzeit vor allem für Mitarbeiter oder Auszubildende der Klinikkonzerne Charité und Vivantes, aber auch für Polizeianwärter. In Planung ist ein Vorhaben für die Berliner Feuerwehr. Evers zufolge laufen zudem Gespräche über Wohnungen für Mitarbeiter der Finanzämter.