In immer mehr Landkreisen und Städten in Brandenburg ist die Nutzung von Wasser aus Flüssen und Seen verboten. Sieben Kreise haben entsprechende Regelungen erlassen, im Kreis Oder-Spree gelten sie örtlich begrenzt. An diesem Dienstag kommt ein Verbot in der Stadt Brandenburg an der Havel hinzu. Die Landeshauptstadt Potsdam bereitet auch einen solchen Schritt vor, Cottbus schließt Maßnahmen nicht aus.
Verbot in Brandenburg an der Havel bis Ende August
In der Stadt Brandenburg bleibt die Wasserentnahme durch Abpumpen oder Ableiten von Wasser aus Flüssen, Seen, Teichen und Gräben bis 31. August untersagt. Die Beregnung privater Grün- und Gartenflächen mit Grundwasser wird auf 18.00 Uhr bis 8.00 Uhr begrenzt.
«Hintergrund sind die anhaltende Trockenheit, unterdurchschnittliche Niederschläge - trotz vereinzelt üppiger Regengüsse - sowie überdurchschnittlich hohe Temperaturen und wiederkehrende Hitzeperioden», teilte die Stadt mit.