Logo DieBrandenburger News
Nachrichten / Wetter

Oberspreewald‑Lausitz verbietet Abpumpen aus Gewässern der Mittleren Spree

Oberspreewald‑Lausitz verbietet Abpumpen aus Gewässern der Mittleren Spree
Mit dem Verbot soll demnach dem weiteren Rückgang der Wasserstände entgegengewirkt werden. (Archivbild) / Foto: Frank Hammerschmidt/dpa
Von: DieBrandenburger News
Wegen der anhaltenden Trockenheit haben bereits viele Regionen die Nutzung von Wasser aus Seen und Flüssen verboten. Nun folgt das nächste Verbot - diesmal im Einzugsgebiet der Mittleren Spree.

Der Landkreis Oberspreewald-Lausitz verbietet von diesem Mittwoch an das Abpumpen von Wasser aus den Gewässern im Einzugsgebiet der Mittleren Spree. Untersagt ist bis auf weiteres das Abpumpen mit einer elektrischen Gartenpumpe oder einer Tauchpumpe für den eigenen Bedarf, wie der Landkreis mitteilte. Mit dem ganztägigen Verbot soll demnach dem weiteren Rückgang der Wasserstände entgegengewirkt werden.

Die Entnahme zum Beispiel mit der Gießkanne sei weiterhin erlaubt, allerdings «mit Maß und Rücksicht», hieß es weiter. Betroffen sind die Städte Lübbenau/Spreewald, Calau, Vetschau/Spreewald, Großräschen (dort ein kleiner Teil) sowie das Amt Altdöbern im Norden des Landkreises. Das Landesamt für Umwelt bewerte die wasserwirtschaftliche Lage im Einzugsgebiet der Spree weiterhin als angespannt, hieß es.

In dem Landkreis ist zudem seit dem 20. Juni 2025 das Pumpen von Wasser aus Gewässern im Einzugsgebiet der Schwarzen Elster verboten. 

Immer mehr Regionen in Brandenburg verbieten die Nutzung von Wasser aus Seen und Flüssen. In einigen Gebieten des Landkreises Dahme-Spreewald ist es vorübergehend verboten, aus Flüssen und Seen Wasser zu entnehmen. Seit Samstag gilt auch in Cottbus ein entsprechendes Verbot. Die Entnahme von Wasser aus Oberflächengewässern mit Pumpen ist in Cottbus ganztägig bis mindestens 30. September untersagt.

Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

DieBrandenburger News
Artikel von

DieBrandenburger News

DieBrandenburger News ist für die Inhalte selbst verantwortlich. Es gilt der Kodex der Plattform. Die Plattform prüft und behandelt Inhalte gemäß den gesetzlichen Vorgaben, insbesondere nach dem NetzDG.