Wegen der erwarteten Hitze von über 35 Grad rüsten sich Brandenburgs Kliniken für mehr Patientinnen und Patienten in den Notaufnahmen. In Cottbus kämen schon jetzt mehr Menschen, vor allem ältere, mit Symptomen, die auf zu wenig Flüssigkeitszufuhr hindeuteten, heißt es von der Medizinischen Universität Lausitz - Carl Thiem. «Wir rechnen mit einem Anstieg in den nächsten Tagen», meint Matthias Fehr, kommissarischer Chefarzt der Zentralen Notaufnahme.
Ähnlich sieht es am Potsdamer Klinikum Ernst von Bergmann aus. «In den letzten Jahren haben wir in der Zentralen Notaufnahme beobachtet, dass sich der Klimawandel mit immer heißeren und trockeneren Sommern auf unsere insbesondere älteren Patientinnen und Patienten auswirkt», so Michael Oppert, Chefarzt des Zentrums für Notfall- und Intensivmedizin. Es komme zu mehr Ohnmachten, Hitzeschlägen, Kreislaufproblemen und Flüssigkeitsmangel.