Rund 5.000 Gänse sind in Kremmen im Kreis Oberhavel vom Ausbruch der Geflügelpest betroffen und müssen getötet werden. Im Gänsegehege sei ein toter Kranich gefunden worden, sagte der Betriebsleiter des betroffenen Spargelhofs Kremmen, Malte Voigts, der Deutschen Presse-Agentur. Der Verdacht auf Vogelgrippe habe sich bestätigt. Im Gänse-Bestand sei das hochpathogene aviäre Influenzavirus (HPAIV) des Subtyps H5N1 nachgewiesen worden.
Das sei sehr traurig, aber die Freilandhaltung liege im Zuggebiet der Vögel, sagte Voigts. «Die Kraniche fallen tatsächlich im Flug vom Himmel.» Der Agrarbetrieb hält Gänse und Enten in Freilandhaltung.