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Margay-Junges in Zoo Berlin geboren – erster Nachwuchs in 180 Jahren

Margays bringen meistens nur ein Jungtier zur Welt. (Handoutbild) / Foto: -/© 2026 Zoo Berlin / © 2026 Tierpark Berlin/dpa
Margays bringen meistens nur ein Jungtier zur Welt. (Handoutbild) / Foto: -/© 2026 Zoo Berlin / © 2026 Tierpark Berlin/dpa

Im Zoo Berlin wurde am 13. Mai ein Margay-Jungtier geboren – der erste Nachwuchs dieser Art in der über 180-jährigen Geschichte des Zoos.

Im Berliner Zoo ist ein Margay-Jungtier zur Welt gekommen. Auch als Baumozelot oder Langschwanzkatze bezeichnet, zählen die Tiere zu den kleineren Wildkatzen Mittel- und Südamerikas. Der Nachwuchs kam am 13. Mai zur Welt, wie der Zoo mitteilte. «Wie für Margays typisch, brachte Mutter Açailândia nur ein einzelnes Jungtier zur Welt.» Zwillinge seien bei der Art äußerst selten. Anders als Hauskatzen hätten die Tiere nur zwei Zitzen, weshalb größere Würfe kaum Überlebenschancen hätten.

Nach Zooangaben handelt es sich um den ersten Margay-Nachwuchs in der über 180-jährigen Geschichte des Zoo Berlin. Die Tiere würden nur selten in Zoos gehalten und noch seltener erfolgreich gezüchtet, erklärte Zoodirektor Andreas Knieriem. Europaweit leben derzeit 56 Tiere in 24 Einrichtungen.

Margays sind nachtaktiv und leben in der freien Wildbahn vor allem in tropischen Regenwäldern von Südmexiko bis Argentinien. Ein Großteil ihres Lebens verbringen sie in den Baumwipfeln, wie der Zoo erklärt. Sie jagen Vögel, kleine Säugetiere, Eidechsen und Insekten. «Dank ihrer besonders beweglichen Fußgelenke können sie sogar kopfüber Bäume hinabsteigen oder sich elegant von Ast zu Ast hangeln. Eine Fähigkeit, die unter Katzen äußerst selten ist.»

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