Auf der Fassade prangen Dinosaurier, drinnen tummeln sich Fische, Krokodile und giftige Frösche. Das unter Denkmalschutz stehende Aquarium des Berliner Zoos feiert dieses Jahr 113-jähriges Bestehen. Die letzten drei Jahre wurde das Haus an der Budapester Straße in Berlin-Mitte modernisiert und blieb geschlossen. Am kommenden Dienstag öffnet es pünktlich zum Geburtstag am 18. August wieder seine Türen. Zeit für einen Rundgang durch die Geschichte des Hauses in Zahlen, Fakten und kuriosen Details.
Warum Dinosaurier?
Vor dem Aquarium Berlin steht seit der Eröffnung die Nachbildung eines fünf Meter hohen Dinosauriers aus der Kreidezeit, ein sogenannter Iguanodon. Auch auf der Fassade sind verschiedene Dinosaurier abgebildet. Sie sollen über die fossilen Verwandten von einigen der Tiere informieren, die im Aquarium zu sehen sind. Krokodile zum Beispiel gehören wie die Dinosaurier zu den Archosauriern.
Gebäude im Aquarium fast komplett zerstört
30 Jahre nach der Eröffnung wurde das Aquarium während des Zweiten Weltkriegs durch einen Bombentreffer in die Krokodilhalle fast komplett zerstört. Der Wiederaufbau dauerte mehrere Jahre, der Grundriss blieb bestehen. Das Erdgeschoss wurde 1952 eröffnet, 1956 folgte das Terrarium, 1959 das Insektarium, so Lange. 1968 soll das Aquarium den Angaben nach wieder die weltweit artenreichste Sammlung besessen haben. In den 70er und 80er Jahren wurde das Haus modernisiert, außerdem wurde es durch einen Neubau vergrößert. 1983 wurde die Wiedereröffnung gefeiert.