Die Handballer der Füchse Berlin sind in das Viertelfinale der Champions League eingezogen. Dem Bundesligisten reichte im Playoff-Rückspiel am Mittwoch vor 8819 Zuschauern in der Max-Schmeling-Halle gegen das polnische Spitzenteam Industria Kielce ein 37:37 (21:24). Das Hinspiel hatten die Füchse 33:27 gewonnen. Im Viertelfinale treffen sie nun auf den dänischen Meister Aalborg. Beste Berliner Werfer waren Mathias Gidsel mit zwölf, sowie Lasse Andersson und Nils Lichtlein mit je sechs Toren.
Die Gäste zeigten von Beginn an, dass sie noch lange nicht aufgegeben haben und gingen sehr aggressiv zu Werke – oft über der Grenze des Erlaubten. Aber das slowenische Schiedsrichter-Duo ließ auf dieser Seite sehr viel durchgehen. Die Füchse liefen so zunächst einem knappen Rückstand hinterher. Vor allem in der Defensive gab es zu großen Lücken und kaum Torhüterparaden.