Nach Trennung bei Füchse Berlin: Kapitän Max Darj will weiterspielen
Auch nach dem unfreiwilligen Abschied von den Füchsen Berlin soll das Handballer-Leben für Max Darj noch eine Weile weitergehen. «Es motiviert mich immer, Handball zu spielen, egal, was in der Zukunft kommt», sagte der 35-Jährige nach dem 36:30-Heimsieg gegen die HSG Wetzlar. Ob weiter in der Bundesliga, anderswo im Ausland oder daheim in Schweden ist noch offen: «Das klären wir in einer kleinen Gruppe. Mit meiner Frau und mir», sagte Darj. Der Verein hatte nur wenige Stunden vor der Partie die Trennung vom Füchse-Kapitän im nächsten Sommer verkündet, Darj wusste aber schon länger Bescheid. «Ich wusste das schon ein paar Wochen. Im Spiel hat das deshalb jetzt nichts Besonderes mit mir gemacht», sagte der 35-Jährige. Doch an dem Tag, als die Füchse ihm erklärten, die Verlängerungsklausel in seinem im Sommer 2027 endenden Vertrag nicht zu ziehen, sei er im ersten Augenblick schon «enttäuscht und traurig» gewesen. «Ich wollte natürlich weitermachen, keine Frage. Das war mein Wunsch», sagte er. Aber natürlich akzeptiert Darj die Entscheidung der Verantwortlichen. «So ist unsere Arbeit. Das habe ich in diesem Business gelernt», sagte er. Trotz viel Lob für den scheidenden Kapitän sehen die Füchse in der Trennung «eine Entscheidung für die Zukunft», wie Geschäftsführer Bob Hanning sagte. «Wir wollen den Verein für die Zukunft so gestalten, dass wir die Ziele in den nächsten Jahren erreichen können. Und da gehört es einfach dazu, dass es Veränderungen geben muss», fuhr er fort. Doch der Abgang von Darj hinterlässt eine Lücke. Eine Neuverpflichtung muss aber nicht unbedingt folgen. Denn bei der Neubesetzung scheint Hanning eine interne Lösung zu bevorzugen. «Es ist ja kein Geheimnis, dass mit mir Nachwuchs unverhandelbar ist. Es könnte eine Situation geben, eine Entscheidung für die DNA des Clubs zu machen», sagte er und kündigte eine baldige Aufklärung an. «Wir haben unsere Ideen und es wird nicht so lange dauern, bis wir mit dieser Idee auch rausgehen werden», sagte er. Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten«Enttäuscht und traurig»
Interne Lösung als Nachfolger?