Nach der misslungenen Generalprobe für das Europa-League-Duell mit Ajax Amsterdam und dem verpassten Sprung auf den dritten Tabellenplatz in der Fußball-Bundesliga wurden die enttäuschten Profis von Eintracht Frankfurt von ihren Fans mit vereinzelten Pfiffen verabschiedet. Auf der Gegenseite feierten die Spieler von Union Berlin ihren Torwart Frederik Rönnow, der in der Nachspielzeit einen Handelfmeter von Eintracht-Stürmer Hugo Ekitiké parierte und den Gästen damit den 2:1 (0:1)-Auswärtssieg rettete.
«Diese Niederlage war völlig unnötig und tut weh», sagte Frankfurts Sportvorstand Markus Krösche und kritisierte: «Das war eine schlechte zweite Halbzeit. Wir haben viel zu viele Fehler gemacht und hatten keine Struktur mehr. Das ist extrem ärgerlich.»
Ganz anders war die Stimmungslage bei den Berlinern. «Das war ein geiles Spiel. Ich freue mich sehr», sagte Union-Torschütze Woo-Yeong Jeong nach dem Sieg bei DAZN. Eintracht-Torhüter Kevin Trapp war nach der Niederlage frustriert: «Das haben wir uns ganz allein selbst zuzuschreiben.»