Welthandballer Mathias Gidsel hatte für die unkonzentrierte Vorstellung der Füchse Berlin im letzten Spiel der Bundesliga-Hinrunde eine Erklärung. «Wir waren vielleicht mit dem Fokus schon zu sehr auf den Donnerstag. Das wird ein echter Kracher», sagte der Däne am Sonntag nach dem 35:28-Heimsieg gegen die HSG Wetzlar.
Gegen den THW Kiel geht es für die Füchse am Donnerstag (19.00 Uhr/Dyn) in der Max-Schmeling-Halle im Viertelfinale des DHB-Pokals um ein Ticket für das Final Four. «Es ist ein großes Ziel von uns», sagte Gidsel. Damit das gelingen kann, werden sich die Füchse aber steigern müssen. Nationalspieler Nils Lichtlein sieht darin kein Problem. «Da kommt eine Mannschaft auf uns zu, die uns dementsprechend so fordert, dass wir überhaupt auf einem hohen Level spielen müssen», sagte er.
Für den 23 Jahre alten Lichtlein war es gegen Wetzlar erst das zweite Spiel nach langer Verletzungspause. «Der Trainer hat es schon ganz witzig gesagt, schön, dass du immer nur zu den guten Spielen kommst», berichtete er. Nach einer Adduktorenverletzung ist der Spielmacher nun endlich wieder schmerzfrei. «Das ist mit das größte Weihnachtsgeschenk», sagte er.