Den Füchsen Berlin ist der zweite Platz der Handball-Bundesliga und damit auch die Qualifikation zur Champions League kaum noch zu nehmen. Der Pokalsieger siegte bei der MT Melsungen 39:28 (18:16). Damit haben die Füchse vor dem Duell mit Verfolger SG Flensburg-Handewitt am letzten Spieltag nicht nur zwei Punkte Vorsprung, sondern auch die um 65 Tore bessere Tordifferenz. Beste Berliner Werfer waren Welthandballer Mathias Gidsel mit neun sowie Lasse Andersson und Tobias Gröndahl mit je sechs Toren.
Der frisch gekürte European League-Sieger zeigte von Beginn an, dass er nicht gewillt war, das Spiel abzuschenken. Melsungen ging gleich sehr physisch zur Sache und ließ die Füchse im Angriff zunächst selten zur Entfaltung kommen. So kamen die Berliner kaum ins Tempospiel. Zudem hatten sie Probleme mit Melsungens Sieben gegen Sechs-Angriffsspiel.