Die Handballer der Füchse Berlin konnten der ersten Heimniederlage in dieser Champions-League-Saison auch etwas Positives abgewinnen. Zum einen war die direkte Qualifikation zum Viertelfinale bereits vorher fix. Und da auch Konkurrent Aalborg verlor, hat der deutsche Meister den Gruppensieg weiter in eigener Hand. «Wir haben es uns ja verdient, die Möglichkeit zu haben, auch ein Spiel zu verlieren», sagte Trainer Nicolej Krickau nach der 31:33-Pleite gegen den polnischen Meister Industria Kielce.
Zum anderen nahmen es die Füchse auch als Test für die kommenden Aufgaben. «Es war sehr deutlich, welche Intensität wir ab jetzt erwarten können. Es war wichtig, dass wir davon sehr viel bekommen», sagte Krickau. Denn zum ersten Mal nach der Europameisterschaftspause wurden die Berliner richtig gefordert. Und «wenn wir diese Intensität auch in den nächsten drei bis vier Monaten zeigen, kommt der Rest auch», sagte Welthandballer Mathias Gidsel.