Obwohl die Handballer der Füchse Berlin nach dem Playoff-Hinspiel schon mit einem Bein im Viertelfinale der Champions League stehen, ist Trainer Jaron Siewert um Zurückhaltung bemüht. «Im heutigen Handball sind sechs Tore nicht viel. Die zweite Halbzeit muss in Berlin erst noch gespielt werden», sagte er nach dem 33:27-Auswärtssieg beim polnischen Spitzenteam von Industria Kielce.
Die Ausgangssituation könnte vor dem Rückspiel am nächsten Mittwoch aber kaum besser sein. Entsprechend groß war auch die Freude auch. «Wir sind sehr glücklich, dieses Spiel in schwieriger Atmosphäre gewonnen zu haben», sagte Siewert. Nun würde im Rückspiel sogar eine Niederlage mit fünf Toren reichen.
Dabei sah es in Kielce in der ersten Hälfte nicht nach einem souveränen Auswärtssieg aus. Viele Fehlwürfe, viele Unkonzentriertheiten. «Vielleicht waren wir zu Beginn von der Atmosphäre ein wenig beeindruckt», meinte Siewert.