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Füchse Berlin gegen MT Melsungen: Ex-Trainer Siewert kehrt nicht zurück

Füchse Berlin gegen MT Melsungen: Ex-Trainer Siewert kehrt nicht zurück
Füchse-Trainer Nicolej Krickau fordert eine Steigerung in der Abwehr (Archivbild) / Foto: Angelika Warmuth/dpa
Von: DieBrandenburger News
Nach der derben Supercup-Pleite gegen Magdeburg wollen die Füchse Berlin gegen Melsungen unbedingt einen Fehlstart vermeiden. Ein brisantes Wiedersehen fällt dabei aber aus.

Etwas Brisanz ist für die Füchse Berlin beim Saisonauftakt der Handball-Bundesliga am Donnerstag gegen die MT Melsungen (20.00 Uhr/Dyn) schon vor der Partie raus. Denn der frühere Trainer Jaron Siewert wird an diesem Abend nicht an seine alte Wirkungsstätte in die Max-Schmeling-Halle zurückkehren.

Seit dieser Saison arbeitet Siewert in Melsungen bereits hinter den Kulissen und wird dann ab 2027 den Cheftrainerposten der Hessen übernehmen. Bis dahin will sich der 32-Jährige aber noch im Hintergrund halten, um den Fokus auf dem Team zu belassen. 

Keeper Ludwig freut sich für Siewert

Auch deshalb verzichtet er auf eine Reise in seine Heimatstadt. Für Torhüter Lasse Ludwig, der unter Siewert zum Profi bei den Füchsen wurde, spielt das aber keine Rolle. «Das Sportliche muss man trennen. Aber früher oder später werden wir uns sehen. Und ich gönne es ihm, dass er dort einen Vertrag unterschrieben hat», sagte er.

Nach der deutlichen Supercup-Pleite gegen den SC Magdeburg bleibt aber dennoch Brisanz in diesem Auftaktmatch. Denn ein Fehlstart soll unbedingt vermieden werden. Zumal es eine Woche später erneut gegen Magdeburg geht. «Das wird eine Riesenherausforderung», sagte Trainer Nicolej Krickau. Gleichzeitig warnte der Däne aber auch davor, nicht gleich alles schlecht zu reden. «Ich möchte nicht, dass wir über eine Verunsicherung in unserem Prozess reden. Es war erst ein Spiel», sagte er.

Fokus liegt auf der Abwehrarbeit

Gegen Melsungen setzen die Berliner vor allem auf eine Steigerung in der Abwehr. «Wir wollen unseren Grundstein in der Abwehr legen. Denn wenn wir eine gute Abwehr stellen, dann kommen wir in unser Tempospiel. Und wir sind die beste Tempo-Mannschaft der Welt», sagte Ludwig.

Dafür gilt es vor allem den Kopf nach dem Supercup freizubekommen. «Alle wollen beweisen, dass sie bereit sind. Und dann arbeitet der Kopf. Alles andere wäre unnormal. Aber wir versuchen dort Ruhe reinzubringen», sagte Krickau. Die Pleite wurde deshalb ausgiebig ausgewertet. «Wir konnten unsere Lehren daraus ziehen. Das ist jetzt ein Extra-Ansporn», betonte Ludwig kampfesmutig.

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