Die genaue Gefühlslage bei Hertha BSC gab ein Versprecher von Sportdirektor Benjamin Weber preis. «Wir haben auch nicht deswegen verloren, oder unentschieden gespielt, sorry», korrigierte sich der 45-Jährige nach dem 2:2 der Berliner gegen Darmstadt mit Blick auf den Platzverweis für Stürmer Dawid Kownacki in der 70. Minute.
Es war die dritte gefühlte Niederlage für den Zweitligisten in diesem Jahr und ein weiterer heftiger Dämpfer für die Aufstiegshoffnungen des Hauptstadtclubs. Wie schon gegen Schalke und den KSC gab es nur einen Zähler. Sieben Punkte beträgt der Rückstand auf Relegationsrang drei nun schon. «Es fühlt sich auf jeden Fall scheiße an», sagte Keeper Tjark Ernst.
«Am Ende müssen wir uns heute wieder selbst ankreiden, dass wir es nicht geschafft haben. Aber wir haben noch genug Zeit, noch genug Spiele zu spielen», betonte der 22-Jährige. Am kommenden Samstag (13.00 Uhr/Sky) geht es in Elversberg gegen einen weiteren Konkurrenten.