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Nach Engelhardt-Schock: Erste Niederlage für Cottbus

Nach Engelhardt-Schock: Erste Niederlage für Cottbus
Wollitz und sein Team mussten die erste Niederlage hinnehmen. / Foto: Friso Gentsch/dpa
Von: DieBrandenburger News
Unter der Woche verliert Energie einen Schlüsselspieler für die nächsten Monate. In Bielefeld gibt es für das Wollitz-Team dann den ersten Ergebnis-Dämpfer der Saison.

Zweitliga-Aufsteiger FC Energie Cottbus hat wenige Tage nach dem Verletzungsschock um Torjäger Erik Engelhardt den nächsten Dämpfer kassiert. Die Brandenburger verloren am zweiten Spieltag bei Arminia Bielefeld mit 0:3 (0:2). Ihr erstes Spiel hatte die Mannschaft von Trainer Claus-Dieter Wollitz am vergangenen Wochenende gegen Hannover gewonnen.

Die Ostwestfalen unter dem neuen Trainer Oliver Kirch gewannen durch drei Treffer von Joel Grodowski. Ein weiteres Tor, das nicht zählte, hatte Grodowski anfangs knapp aus dem Abseits erzielt.

«Sehr bitter. Ich würde sagen, heute haben wir uns selbst geschlagen ein Stück weit. Die Tore, die wir kriegen, sind viel zu einfach, allen voran der Fehler zum 2:0, den ich selbst mache», sagte Verteidiger Dominik Pelivan. «Wir waren viel zu fahrig im Spiel nach vorne und haben unsere Intensität ein Stück weit vermissen lassen.»

Bei den Bielefeldern wechselte Kirch nach dem 1:2 in Karlsruhe in der Startelf zweimal, bei den Cottbusern Wollitz nach dem 3:1 gegen Hannover viermal. Engelhardt hatte sich unter der Woche im Training schwer am Knie verletzt und wird monatelang fehlen. 

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Ein herber Schlag für die Lausitzer, die keinen Spieler mit ähnlichen Qualitäten im Kader haben. Vor der Partie schickten seine Mitspieler per T-Shirt Grüße an den 28-Jährigen. «Gute Besserung Panzer! #comebackstronger» stand darauf. Engelhardts Position übernahm Lucas Copado.

Grodowski profitiert von zwei Cottbuser Ballverlusten

Zwei der neuen Energie-Startspieler waren an den ersten beiden Gegentoren beteiligt. Nach einem Fehlpass von Fousseny Doumbia legte Arminias Henri Koudossou Grodowski das 1:0 auf (26.). Bevor Grodowski das 2:0 (37.) per Heber erzielte, verlor Pelivan als letzter Mann an ihn den Ball. «Das muss ich besser lösen. Vielleicht den Körper reinstellen oder es gar nicht erst zu der Situation kommen lassen», erklärte der Abwehrspieler.

In der zweiten Halbzeit erhöhte Cottbus den Druck, kam aber kaum zu Chancen. Bielefelds Benjamin Boakye schoss einen weiteren Ballverlust vom letzten Mann Pelivan am Tor vorbei. Nach einem Foul von Tolcay Cigerci an Isaia Young verwandelte Grodowski den Elfmeter zu seinem dritten Treffer (76.).

Nächsten Samstag sind beide Clubs im DFB-Pokal gefordert. Cottbus empfängt am Mittag (13 Uhr) den Bundesligisten FC Augsburg. Bielefeld gastiert am Abend (18 Uhr) beim Drittliga-Aufsteiger SG Sonnenhof Großaspach.

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