Die Berufungsverhandlung über eine Schadensersatzforderung des ehemaligen Schiedsrichters Manuel Gräfe gegen den Deutschen Fußball-Bund ist erneut verschoben worden. Der an diesem Donnerstag geplante Termin wurde vom Oberlandesgericht Frankfurt abgesagt. «Der Termin wurde aufgehoben, weil die Klage erweitert worden ist», sagte eine Gerichtssprecherin auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur.
Ein fälliger Vorschuss sei bisher nicht eingegangen beziehungsweise nicht für ihn gebürgt worden. Ein Gerichtskostenzuschuss ist bei Zivilprozessen fällig und wird je nach Ausgang der Klage wieder zurückbezahlt.
Ein neuer Termin stehe noch nicht fest. Aus dem gleichen Grund war bereits im Juni die Verhandlung verschoben worden. Gräfe hatte seine Bundesligakarriere nach 289 Einsätzen im Sommer 2021 wegen der beim DFB damals gängigen Altersbeschränkung von 47 Jahren beenden müssen.