Nach Meinung des Präsidenten des Berliner Fußball-Verbandes Bernd Schultz sollte Gianni Infantino seinen Posten an der Spitze des Weltverbandes räumen. «Ja, absolut. Es sollte eine personelle Neuaufstellung an der FIFA-Spitze geben», antwortete Schultz dem «Tagesspiegel» auf die Frage, ob Infantino zurücktreten soll.
Wichtig sei, dass man geschlossen handele. «Allein gegen Infantino loszurennen - das bringt gar nichts», erklärte der 68-Jährige. Infantino hatte versucht, Anteile an Turnieren des Weltverbandes an private Investoren zu verkaufen. Nach wenigen Tagen stoppte er diese Pläne unter großem Druck, vor allem von der Europäischen Fußball-Union UEFA.