Ein Blick auf ein Handyfoto, ein Lächeln – und später der entscheidende Treffer: Für Sebastian Grönning war sein Tor für Hertha BSC zum Saisonauftakt mehr als nur ein Treffer. «Das war das erste Mal, dass ich als Papa spiele. Ich habe nach dem Spiel eine Nachricht von meiner Freundin bekommen, dass das für meinen Sohn war», sagte Grönning nach dem 1:0-Auftakterfolg beim VfL Bochum.
Vor dem Gang auf den Platz habe er sich auf seinem Handy noch ein Bild seines Sohnes und seiner Freundin angesehen. «Das hat mir ein großes Lächeln ins Gesicht gebracht. Danach wollte ich einfach nur das Spiel genießen. Dieser Weg hat mir in diesem Spiel geholfen und das hoffe ich auch weiter so», sagte der 29-Jährige, der von Trainer Stefan Leitl in der Startelf den Vorzug als Stürmer vor Luca Schuler bekommen hatte.