In einem Jahr will die NBA Europe an den Start gehen. Doch konkrete Ergebnisse der Planungen sind bisher noch nicht bekannt. «Da fragt man sich zusehend, wie soll das bitte gehen», sagte Alba-Manager Marco Baldi und ergänzte: «Aber es ist echt ein komplizierter Prozess. Wir gehen jetzt aktuell von diesem Zeitplan aus.» Zurzeit werden an zwölf verschiedenen Standorten in Europa Gespräche geführt und es dringt nur wenig nach außen. Die Berliner Ziele bleiben aber unverändert. «Der Prozess ist im Gange. Wir wollen gerne ein Teil der NBA sein. Gleichzeitig wollen wir aber nicht nur irgendein Team sein. Wir wollen zentraler Teil sein und mitgestalten», sagte Aufsichtsrat Axel Schweitzer. Für Baldi wäre das ein «Quantensprung» für den Basketball in Europa. «Es bietet die Möglichkeit, dass der Basketball in Europa eine Klarheit bekommt», sagte Baldi mit Blick auf die mittlerweile diversen und oft auch undurchschaubaren Wettbewerbe in Europa. «Es wird alles verändern und es in eine positive Richtung gehen», sagte der Geschäftsführer. Zumindest bei der Planung einer neuen Spielstätte in Adlershof gibt es Fortschritte. «Es gibt positive Nachrichten. Wir haben mit der Stadt eine Vereinbarung getroffen. Jetzt sind wir in der Phase, wo viel Vorarbeit geleistet werden muss», sagte Schweitzer. Laut Bezirksbürgermeister Oliver Igel stünde die Finanzierung des Projekts bereits. Das wollte Alba am Freitag aber nicht bestätigen. Bis 2032 soll die neue Spielstätte stehen - auch unabhängig einer möglichen NBA Europe-Teilnahme. «Dieser Campus wird einer der zentralen Meilensteine sein und eine der modernsten Arenen Europas. Wir wollen die Strukturen und das Fundament schaffen, dass es uns auch noch in 100 Jahren gibt», sagte Schweitzer. Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehaltenAlba will NBA Europe mitgestalten
Hallenprojekt nimmt konkrete Formen an