Die bekannten Stadtteilmütter, die in Berlin seit 20 Jahren die Integration unterstützen, sind in den Bezirken höchst unterschiedlich verteilt. Während in Neukölln 89 und in Mitte 68 Stadtteilmütter arbeiten, sind es in Tempelhof-Schöneberg 33, in Friedrichshain-Kreuzberg 31 und in Pankow und Charlottenburg-Wilmersdorf gerade mal 3 und 5. Das geht aus der Antwort des Senats auf eine AfD-Anfrage hervor. In ganz Berlin sollen es bis 2025 rund 300 Stadtteilmütter werden.
Stadteilmütter sind Frauen aus Einwandererfamilien, die schon länger in Deutschland leben und andere Migrationsfamilien mit kleinen Kindern bei den Themen Erziehung, Gesundheit und Bildung und entsprechenden Angeboten der Bezirke unterstützen und beraten. Das Programm begann 2004 in Neukölln.