Die Berliner Polizei geht weiterhin von einem technischen Defekt als Ursache für einen Großbrand in einer Firma für Metalltechnik in Berlin-Lichterfelde aus. Das erklärte Polizeipräsidentin Barbara Slowik im Innenausschuss des Berliner Abgeordnetenhauses mit Blick auf Berichte über eine mögliche Sabotage in dem Berliner Betrieb der Diehl-Gruppe, einem Rüstungskonzern. Am Berliner Standort werden jedoch laut Senat und Unternehmen keine Rüstungsgüter hergestellt, sondern unter anderem Autoteile.
Nach dem Ausbruch des Feuers am 3. Mai hätten Kriminalisten der Berliner Polizei trotz anhaltender Löscharbeiten schnell vor Ort die Ermittlungen aufgenommen, auch der polizeiliche Staatsschutz sei eingeschaltet worden, so Slowik. Brandermittler des Landeskriminalamtes (LKA) Berlin recherchierten weiter zu den Hintergründen.