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Bündnis ruft am Brandenburger Tor zu Protest gegen sexualisierte digitale Gewalt

Eine Demonstration «sexualisierte digitale Gewalt» ist für Sonntag in Berlin geplant.  (Symbolbild) / Foto: Marcus Brandt/dpa
Eine Demonstration «sexualisierte digitale Gewalt» ist für Sonntag in Berlin geplant. (Symbolbild) / Foto: Marcus Brandt/dpa

Bündnis 'Feminist Fight Club!' ruft für Sonntag zur Kundgebung am Brandenburger Tor; 500 Teilnehmer angemeldet. Hintergrund: Vorwürfe gegen Christian Ulmen.

Angesichts der aktuellen Debatte über digitale Gewalt hat ein Bündnis für diesen Sonntagnachmittag eine Demonstration am Brandenburger Tor angekündigt. «Gegen sexualisierte digitale Gewalt - Solidarität mit allen Opfern», heißt die Kundgebung, für die bei der Polizei für 16.00 Uhr 500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer angemeldet wurden. Initiator ist ein nach eigenen Angaben neu gegründetes Bündnis «Feminist Fight Club!».

Es gehe darum, «auf strukturelle Missstände und Gesetzeslücken im Kontext von digitaler und analoger sexualisierter Gewalt in Deutschland aufmerksam zu machen», hieß es im Aufruf.

Auch die Moderatorin und Schauspielerin Collien Fernandes (44) warb für die Demonstration. «Sexuelle Gewalt, physische und psychische Gewalt sind weiter verbreitet, als man ahnen mag. Sie finden statt, in der Mitte unserer Gesellschaft», schrieb die Schauspielerin in einem Instagram-Post.

Hintergrund der aktuellen Diskussion über digitale Gewalt sind schwere Vorwürfe von Fernandes gegen ihren Ex-Partner, den Schauspieler Christian Ulmen, über die zuerst der «Spiegel» berichtet hatte. Ulmens Anwalt Christian Schertz kündigte rechtliche Schritte gegen die Berichterstattung an, bei der es sich «in großen Teilen um eine unzulässige Verdachtsberichterstattung» handle. Zudem würden «unwahre Tatsachen aufgrund einer einseitigen Schilderung verbreitet».

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