Die geplante Erhöhung des sogenannten Wind-Euro könnte für die Kommunen nach Ansicht der Betreiber unter dem Strich möglicherweise weniger Geld bringen als bisher. Die Windkraftbranche warnte davor, dass die Sonderabgabe ab 2026 verdoppelt bis verdreifacht werde und die Anlagenbetreiber eine Doppelbelastung hätten, weil bisher auch freiwillige Leistungen aus dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) gezahlt werden. «Das ist aber nicht bezahlbar und wird den Ausbau der Windenergieprojekte in Brandenburg behindern», sagte Janko Geßner, Vorstandsmitglied des Landesverbandes Erneuerbare Energien Berlin Brandenburg, am Mittwoch im Wirtschaftsausschuss des Landtags in Potsdam. «Dann kann es eben sein, dass die Gemeinde damit schlechter fährt.»
Brandenburg will ab 2026 den sogenannten Wind-Euro für neue oder erneuerte Anlagen erhöhen - eine Sonderabgabe der Betreiber von Windenergieanlagen an die umliegenden Kommunen. Damit soll die Akzeptanz in der Bevölkerung steigen, denn Windräder stoßen zunehmend auf Kritik;vor allem dort, wo sie in der Nähe stehen.