Die Bürgermeisterwahl in Strausberg ist von der Stadtverordnetenversammlung (SVV) der Stadt für ungültig erklärt worden. Die Entscheidung über vier zugelassene Wahleinsprüche sei einstimmig gefallen, hieß es aus SVV-Kreisen. Somit wird es zu einer Neuwahl kommen. Binnen vier Wochen können nun Einwände gegen die Entscheidung hervorgebracht werden, im Anschluss soll binnen fünf Monaten eine Neuwahl stattfinden.
Der Landrat von Märkisch-Oderland, Gernot Schmidt (SPD), hatte den ersten Durchgang im Februar wegen möglicher Unregelmäßigkeiten für ungültig erklärt und die Stichwahl gestoppt. Er unterlag mit dem Stopp aber vor Gericht. Die Stichwahl fand zwei Wochen später am 29. März statt. Schmidt hatte angekündigt, auch Einspruch gegen die Stichwahl einzulegen.