Brandenburgs Wirtschaftsminister Jörg Steinbach (SPD) geht davon aus, dass sich die zuletzt heftigen Diskussionen über das Werk des US-Elektrofahrzeugbauers in Grünheide etwas beruhigen. US-Milliardär Elon Musk habe bei seinem Besuch am Mittwoch sowohl vor der Belegschaft als auch im Gespräch mit Vertretern der Landesregierungen Brandenburgs und Berlins vertrauensbildende Sätze zum Standort Grünheide geäußert. «Und wir hatten am Schluss das Gefühl, dass wir in einer sehr guten Stimmung auseinandergegangen sind», sagte Steinbach am Freitag am Rande eines Termins in Neuenhagen bei Berlin auf Anfrage.
«Wenn wir es jetzt noch schaffen, durch den (...) vorgelegten modifizierten B-Plan (Bebauungsplan) auch noch vielen Sorgen der Bevölkerung Rechnung zu tragen, indem da 70 Hektar Wald stehen bleiben, (...) dann glaube ich, kommen wir in absehbarer Zeit wieder in etwas ruhigeres Fahrwasser.»
Nach dem Anschlag auf die Stromversorgung des Werks habe es zuletzt einen «sehr großen medialen Hype» gegeben, so Steinbach. Das sei auch wichtig gewesen, weil es sich nach seiner Einschätzung um Terrorismus handele. Nun gehe er davon aus, dass sich alles «ein bisschen beruhigen wird».