Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) drückt nach dem Stahlgipfel aufs Tempo für mehr Unterstützung hiesiger Stahlunternehmen. «Wir brauchen wirksame Maßnahmen, die die Wettbewerbsfähigkeit der Stahlindustrie sichern», teilte Woidke mit. «Dazu gehören bezahl- und planbare Energiepreise und ein verlässlicher Pfad für die klimaneutrale Transformation. Die Maßnahmen liegen auf dem Tisch, sie müssen jetzt ohne Verzögerung umgesetzt werden.»
Der Regierungschef hält es auch für notwendig, Industrieunternehmen auf EU-Ebene schnell vor unfairen Billigimporten zu schützen. Europa müsse wirtschaftlich unabhängig und handlungsfähig sein.
Kanzler Friedrich Merz (CDU) verwies nach dem Treffen von Bundesregierung, Länderchefs und Stahlindustrie auf die geplante Einführung eines Industriestrompreises - darüber werde mit Brüssel verhandelt - und forderte, die Hersteller in Deutschland zu schützen.