Logo DieBrandenburger News
Nachrichten / Politik

Stahlbranche drängt Bundesregierung – IG Metall ruft zu Demo in Berlin

Stahlbranche drängt Bundesregierung – IG Metall ruft zu Demo in Berlin
Erwartet werden bei der Demonstration Teilnehmer von etwa 30 Betrieben der Stahlindustrie aus dem ganzen Bundesgebiet. (Symbolbild) / Foto: Rolf Vennenbernd/dpa
Von: DieBrandenburger News
Es geht um Jobs, Klimavorgaben und fairen Wettbewerb: In Berlin will die Stahlbranche den Druck auf die Bundesregierung erhöhen. Auch in einer weiteren Stadt gehen Menschen auf die Straße.

Angesichts der Krise in der Stahlindustrie macht die Branche Druck auf die Bundesregierung. Für Freitag hat die IG Metall zu einem Demonstrationszug aufgerufen, der ab 10.00 Uhr am Brandenburger Tor starten soll. Von dort ziehen die Stahlarbeiter zum Bundeswirtschaftsministerium. Ab 11.00 Uhr ist im benachbarten Invalidenpark eine Kundgebung geplant.

Die Kundgebung steht unter dem Motto «Stahl hat Zukunft – bei uns!» und soll auf die Bedeutung einer starken und wettbewerbsfähigen Stahlindustrie in Deutschland aufmerksam machen. Die Teilnehmer fordern verlässliche politische Rahmenbedingungen für den Umbau zu klimafreundlicher Stahlproduktion, den Erhalt von Arbeitsplätzen sowie Schutz vor Billigimporten und unfairen Wettbewerbsbedingungen.

Neben dem Zweiten Vorsitzenden der IG Metall, Jürgen Kerner, sollen an der Kundgebung die Parteichefs von Grünen und Linken, Felix Banaszak und Ines Schwerdtner, teilnehmen. Sprechen sollen auch Betriebsratsvorsitzende und Arbeitsdirektoren aus der Stahlbranche. Die IG Metall erwartet Teilnehmer von etwa 30 Betrieben der Stahlindustrie aus dem ganzen Bundesgebiet - insgesamt rund Tausend Menschen. Parallel findet im saarländischen Völklingen eine Kundgebung statt, zu der mehrere Tausend Teilnehmer erwartet werden.

DieBrandenburger News
Artikel von

DieBrandenburger News

DieBrandenburger News ist für die Inhalte selbst verantwortlich. Es gilt der Kodex der Plattform. Die Plattform prüft und behandelt Inhalte gemäß den gesetzlichen Vorgaben, insbesondere nach dem NetzDG.