Der Bezirk Neukölln will den Kampf gegen illegale Müllablagerungen ausweiten. Dort gibt es für solche Fälle die Sonderkontrolleinheit (Soko) Müll, über die sich Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU) bei einem Treffen mit Mitarbeitern informiert hat. Sie soll möglichst bald personell aufgestockt werden, wie Thomas Kolb erläuterte, der sie im Ordnungsamt mitaufgebaut hat. Bisher hat sie drei Stellen, fünf sollen noch dazukommen, allerdings zunächst befristet.
Sofagarnituren, Kühlschränke, Regalbretter, Matratzen oder sogar große Menge Bauschutt - wer es sich leicht machen oder Kosten sparen will, entsorgt seinen Müll am Straßenrand. Wenn die Soko-Mitarbeiter davon erfahren, versuchen sie herauszufinden, wer dafür verantwortlich ist - oder sie gleich auf frischer Tat zu ertappen. Zwei der drei Mitarbeiter sind im Außendienst beschäftigt - und manchmal auch nachts im Einsatz.