Die anstehende grundlegende Sanierung des Berliner Amtssitzes des Bundespräsidenten wird mindestens 601 Millionen Euro kosten und bis zu acht Jahre dauern. Für noch nicht kalkulierbare Risiken sowie mögliche Baukostensteigerungen, die nicht zwingend eintreten müssen, seien weitere 259 Millionen Euro eingeplant, teilte das Bundespräsidialamt mit.
«Es soll hier keine Luxussanierung sein, sondern das Notwendige muss gemacht werden», betonte die Staatssekretärin im Bundespräsidialamt, Dörte Dinger. Manche ursprünglichen Überlegungen wie der Bau eines Pressezentrums oder das Aufstocken des Bundespräsidialamts um eine Etage seien fallengelassen worden. Der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesbauministerium, Sören Bartol (SPD), nannte die Sanierung «unumgänglich».
Mit dem Zeitplan steht fest: Wer immer im März kommenden Jahres die Nachfolge von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier antritt, muss seine gesamte Amtszeit von fünf Jahren in einem Ausweichquartier verbringen. Dieses ist bereits fast fertig.