Bei der Fußball-Europameisterschaft im Juni und Juli sind in Berlin nur vereinzelte rechtsextremistische und rassistische Äußerungen und Vorfälle aufgefallen. Die Polizei zählte zehn Delikte mit entsprechendem Hintergrund im Zusammenhang mit der EM, wie aus einer Antwort des Senats auf eine Anfrage der Linken hervorgeht. Darunter waren Propagandadelikte, Volksverhetzungen und Verleumdungen. Konkrete EM-Spiele oder Orte der Vorfälle wurden nicht angegeben, aber die meisten Taten geschahen laut Polizei im Tiergarten, wo sich die Fanzonen befanden, und im Stadtteil Westend, wo das Olympiastadion steht.