Die Intendantin des RBB, Ulrike Demmer, zeigt sich offen für einen Austausch mit dem geplanten Bürgerrat in Brandenburg zur Zukunft des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. «Wir nehmen die Planungen zu einem solchen Bürgerrat mit großem Interesse wahr und freuen uns, dass der Landtag den RBB dort zum Thema macht», sagte Demmer der Deutschen Presse-Agentur.
Die Koalitionsfraktionen von SPD und CDU im Brandenburger Landtag wollen einen Bürgerrat zur Zukunft des öffentlich-rechtlichen Rundfunks einsetzen. In dem Bürgerrat sollen 51 Menschen mitmachen, die von einer externen Agentur in einem Zufallsverfahren ausgewählt werden. Das Ziel ist ein möglichst realitätsnahes Abbild der Bevölkerung in Brandenburg. Sie sollen die Sicht der Beitragszahler einbringen.
Reformprozess für ARD und ZDF
ARD und ZDF stecken in einer Reformphase. Geplant sind weniger Radio- und Fernsehprogramme, Doppelstrukturen sollen abgebaut werden. Die Sender sollen Geld sparen und sich digitaler ausrichten.
Ein RBB-Skandal hatte im Sommer 2022 den öffentlich-rechtlichen Rundfunk erschüttert. Damals kamen Vorwürfe der Verschwendung und der Vetternwirtschaft auf.
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