Beim Start mehrerer Protestaktionen gegen das Werk von Elektroautobauer Tesla in Grünheide bei Berlin ist es zunächst ruhig geblieben. Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) zeigte sich besorgt wegen möglicher Auseinandersetzungen. Die GdP-Vorsitzende Anita Kirsten appellierte an die Demonstranten, friedlich zu bleiben, damit die Lage nicht eskaliere. Auch die Bundespolizei und Kräfte aus mehreren Bundesländern unterstützen den Einsatz wegen der Proteste gegen das US-Unternehmen von Elon Musk. Mehrere Bündnisse riefen bis zum Sonntag zu Protestaktionen gegen den E-Autobauer und die geplante Werkserweiterung in Grünheide auf.
Die Polizei zog am Mittwochabend eine positive vorläufige Bilanz des ersten Tages. «Es gab bisher keine gewalttätigen Ausschreitungen», sagte ein Sprecher. Zum Auftakt der Aktionstage am Mittwoch demonstrierten etwa 50 Menschen vor dem Landtag in Potsdam. Es blieb laut Polizei friedlich. Die Umweltgruppe Robin Wood brachte ein Banner mit der Aufschrift «Verkehrswende statt Autokonzerne» ganz in der Nähe des Tesla-Werks an, das die Polizei wieder entfernte.