Stresstest wie im Ernstfall: Mit der großangelegten Übung «Medic Quadriga 2026» trainiert die Bundeswehr die Rettung Hunderter Verwundeter aus Kämpfen an der Ostflanke der Nato und ihre Behandlung in deutschen Krankenhäusern.
Dazu baut Verteidigungsminister Boris Pistorius die Zusammenarbeit mit Hilfsorganisationen und zivilen Kliniken aus. «Nur gemeinsam sind wir durchhaltefähig und krisenfest», sagte der SPD-Politiker in Berlin bei der Übung am Rande des Flughafens Berlin-Brandenburg, wo dafür ein Verteilzentrum für Verletzte errichtet wurde.
Zelte in einer Halle sind als Annahmestelle für die Verletztendarsteller aufgebaut, die mit simulierten Verwundungen wie aus einem Kampfeinsatz präpariert sind. Im Ernstfall wären sie noch nahe des Kampfgebietes erstversorgt und stabilisiert worden und würden nun in den Kategorien grün, gelb und rot - ihren Zustand benennend - in Deutschland ankommen.