Die Datenschutzbeschwerden in Brandenburg sind im vergangenen Jahr um ein Zehntel hochgeschnellt - vor allem bei der Videoüberwachung. Von den 1.599 Fällen hätten sich 431 Beschwerden und Beratungen um Videokameras gedreht, das sei ein Plus von fast 30 Prozent zum Jahr davor, sagte Landesdatenschutzbeauftragte Dagmar Hartge bei der Vorstellung des neuen Jahresberichts.
Ihre Stelle verhängte im vergangenen Jahr 25 Geldbußen in Höhe von 109.000 Euro. Beim Einsatz künstlicher Intelligenz in der Landesverwaltung und in Schulen zeigt sich die Datenschutzbeauftragte besorgt und fordert eine Rechtsgrundlage.