Brandenburgs neuer Gesundheitsminister René Wilke (SPD) will mit Kassen und Kommunen eine Lösung im Streit um die Finanzierung der Rettungseinsätze finden. Am kommenden Dienstag (24. März) treffen sich Vertreter der Landkreise und kreisfreien Städte und der gesetzlichen Krankenkassen.
Die Begleichung der Kosten für Rettungseinsätze ist zwischen Landkreisen, kreisfreien Städten und Krankenkassen geregelt.
Cottbus hatte am Donnerstag angekündigt, dass Bürgerinnen und Bürger künftig für Rettungseinsätze zahlen müssen. Die Stadt sieht sich wegen einer Finanzierungslücke gezwungen, Gebührenbescheide für Rettungseinsätze zu verschicken. Sie sind ab Ende März in einem ersten Schritt für rund 1.000 Patientinnen und Patienten für Einsätze von Januar 2025 an geplant. Die Stadt wirft den Krankenkassen vor, sie weigerten sich, für das vergangene Jahr komplett zu zahlen. Das weisen die Ersatzkassen zurück.