Nach der Annullierung der Bürgermeisterwahl in Strausberg hat die Deutsche Post Vorwürfe wegen Unregelmäßigkeiten bei der Briefwahl zurückgewiesen. «Wir können als Deutsche Post bestätigen, dass unsere Abläufe rund um die Briefwahl ordnungsgemäß funktioniert haben», teilte eine Sprecherin der DHL Group der Deutschen Presse-Agentur mit. «Wir möchten darauf hinweisen, dass auch für unseren Filialpartner vor Ort nach wie vor die Unschuldsvermutung gilt und belastbare Fakten für einen möglichen Wahlbetrug derzeit nicht vorliegen.»
Der Landrat des Kreises Märkisch-Oderland, Gernot Schmidt (SPD), hatte den ersten Wahlgang am 15. Februar in Strausberg östlich von Berlin angesichts vermuteter Unregelmäßigkeiten für ungültig erklärt. Er erstattete und Strafanzeige gegen Unbekannt wegen Wahltäuschung. Die Staatsanwaltschaft Frankfurt (Oder) prüft einen Anfangsverdacht.