Brandenburgs BSW-Landeschefin Friederike Benda hält sich eine punktuelle Unterstützung der AfD offen – grenzt sich aber grundsätzlich ab. «Wir sind als BSW ein eigenständiger politischer Akteur», sagte Benda der Deutschen Presse-Agentur vor dem Landesparteitag am Sonntag in Cottbus, auf dem sie erneut kandidiert. «Weder sind wir Anhängsel der Brandmauer-Parteien noch sind wir Anhängsel einer AfD, die die irrsinnige Aufrüstung mit befürwortet.»
Die Landesvorsitzende verteidigte eine punktuelle Unterstützung im Landtag. «Wenn die AfD allerdings mal auch was Richtiges und Sinnvolles sagt und fordert, dann werden wir als BSW nicht so tun, als ob das falsch wäre», sagte Benda. Sie nannte Sanktionen gegen Russland wegen des Ukraine-Kriegs als Beispiel: «Wir halten den Wirtschaftskrieg gegen Russland für irrsinnig. Der trifft insbesondere Ostdeutschland hart.» Der Verfassungsschutz Brandenburg stuft die AfD als rechtsextremistisch ein.