Nach der Cyberattacke auf die Berliner Verwaltung mit umfangreichem Datendiebstahl hat das Land Berlin eine zentrale Anlaufstelle für Betroffene eingerichtet. Das teilte die Senatskanzlei mit. Fragen können unter der E-Mail-Adresse Cyberangriff@senatskanzlei.berlin.de gestellt werden. Auf dem Landesportal berlin.de gibt es eine Informationsseite für Bürgerinnen und Bürger, die davon ausgehen, von der illegalen Veröffentlichung von Daten durch die Hacker betroffen zu sein. Zum Angebot gehören Hintergrundinformationen zu dem Cyberangriff, Verhaltenshinweise sowie «Fragen und Antworten» (FAQ). Die Informationsseite wird den Angaben zufolge laufend aktualisiert. Von dem Hackerangriff waren insbesondere die beiden Senatsverwaltungen für Verkehr und Umwelt sowie die für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen betroffen. Bürger mit einem spezifischen Anliegen im Zusammenhang mit diesen beiden Verwaltungen, können sich an diese E-Mail-Adressen wenden: Datenschutzvorfall@senmvku.berlin.de und Datenschutzvorfall@SenStadt.berlin.de. Der Hackerangriff auf Teile des Datennetzes der Berliner Verwaltung war am 14. August bekanntgeworden. Die Hacker-Gruppe Rhysida erpresste das Land und forderte 30 Bitcoins, umgerechnet rund zwei Millionen Euro. Der Senat zahlte nicht, die Cyberkriminellen veröffentlichten mindestens 1,2 Millionen Datensätze nach Ablauf ihres Ultimatums im Darknet, einem nicht ohne Weiteres zugänglichen Teil des Internets. Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehaltenWeitere Mail-Adressen für besondere Anliegen