Die Berliner Datenschutzbeauftragte hat bei mehreren Firmen und auch bei der Polizei und Staatsanwaltschaft Verstöße kritisiert. Grundsätzlich mahnte Meike Kamp bei der Vorstellung ihres Jahresberichts 2024 angesichts der neuen Technologien der Künstlichen Intelligenz (KI) zu einem sorgfältigen Umgang mit persönlichen Daten und zur Einhaltung der Bestimmungen auch bei den globalen Tech-Konzernen an.
In 6.063 Fällen hätten sich Berliner Bürger im vergangenen Jahr mit Beschwerden oder Anfragen an die Datenschutzbeauftragte gewandt. Das sei ein neuer Höchststand. Private und öffentliche Stellen meldeten laut dem Bericht 1.262 Datenpannen. Die Datenschutzbeauftragte erließ 104 Verwarnungen und 164 Geldbußen in Höhe von rund 80.000 Euro.